Mercedes Sprinter Camperausbau
Camperausbau – wir bauen einen Camper aus

19. Dezember 2020

Ob das verrückt klingt einen Camper auszubauen? Ja, schon ein bisschen. Aber in den letzten Wochen sind wir voll und ganz dem Thema Camperausbau verfallfen. In diesem Artikel wollen wir euch unser neuestes Projekt, was uns die nächste Zeit ziemlich beschäftigen wird. Außerdem klären wir die Frage, was ein Camper mit Motorsport und Abenteuer Rallys zu tun und warum es für uns genau das richtige Projekt ist.

Die Idee zum eigenen Camper

Inzwischen können wir gar nicht mehr genau sagen, wann der Gedanke des Camperausbaus das erste Mal aufkam. Aber bereits letztes Jahr fiel uns bei unseren Rennen im Rahmen der Rundstreckenmeisterschaft auf, dass viele Teilnehmer mit einem Wohnmobil + Anhänger zu den Veranstaltungen anreisen. Die Vorteile sind klar: es entfällt die Suche nach einer passenden Unterkunft. Stattdessen „wohnt“ man einfach 1 – 2 Tage an der Rennstrecke. Und das beste: man ist nach dem Aufwachen direkt vor Ort. Es entfällt also ebenso die morgendliche Anfahrt an die Rennstrecke und abends die Rückfahrt in die Unterkunft. Es ergibt sich also direkt noch eine Zeitersparnis. Natürlich bietet ein Hotelzimmer mehr Bewegungsfreiheit als ein Fahrzeug, aber wir wollen ja nicht direkt im Camper einziehen.

Ein Schlüsselerlebnis war aber definitiv der diesjährige Lauf zur Rundstreckenmeisterschaft am Nürburging. Man sollte meinen, dass sogar in der Eifel Ende Juni der Sommer angekommen ist – falsch gedacht. Wir hatten geplant im Zelt direkt an der Strecke zu übernachten, aber am Abend vor dem Rennen gab es einstellige Temperaturen und wir waren nur bedingt dafür vorbereitet. Also entschieden wir uns spontan eine Unterkunft zu buchen. Der nächste Morgen war dann nicht nur kalt, sondern es fing derart an zu regnen, dass das freie Training verschoben werden musste. Hier blieb uns dann nur im engen und kalten Auto zu warten, bis sich das Wetter wieder erholte. Wir fingen anschließend an uns mit dem Thema Camperausbau und Vanlife intensiver zu beschäftigen.

Während unser eigenen Abenteuer Rally dieses Jahres fuhren wir diverse Alpenpässe und fanden unendlich viele Plätze, die einerseits zum Verweilen einluden, als auch perfekt als Ausgangspunkt für einen Biketour dienen würden. Außerdem war Mitte September das Wetter derart schön und warm, dass gefühlt mehr Wohnmobile als Autos unterwegs waren. Es war also schnell klar, dass unser zukünftiger Camper die Möglichkeit haben musste, Fahrräder zu transportieren.

Je mehr wir uns mit dem Thema Camperausbau beschäftigten, desto mehr wurde uns klar, dass unser nächstes Projekt der Ausbau eines eigenen Campers wird. Nach dem wir auch diverse Videos zu dem Thema auf YouTube angeschaut hatten, kam der Kauf eines fertigen Wohnmobils nicht mehr in Frage. Es musste eine Individuallösung her. Die Recherchen wurden intensiviert und wir machten uns auf die Suche nach passenden Fahrzeugen. Informationen zur Auswahl des passenden Fahrzeug haben wir in einem anderen Artikel zusammengefasst.

Die Umsetzung

Natürlich baut sich ein Camper nicht von alleine aus. Wir haben in der Zwischenzeit genug YouTube Videos geschaut um zu wissen, dass es sich beim Camperausbau um ein sehr umfangreiches Projekt handelt. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass es die perfekte Ergänzung zu unseren motorsportlichen Aktivitäten darstellt sowie uns bei unserem Drang unterstützt neue Orte kennen zu lernen.

Leider sind die äußeren Bedingungen noch nicht allzu perfekt. Da wir in der Altstadt mit begrenztem Platzangebot wohnen, können wir unseren Camper nicht vor der Tür umbauen. Auch fehlt uns momentan eine Werkstatt, in welcher wir sowohl Material lagern als auch dieses verarbeiten können. Und als wäre das noch nicht genug, besitzen wir neben einem Akkuschrauber aktuell auch kein weiteres Werkzeug, welches wir aber zwingend für den weiteren Ausbau benötigen.

Es gibt also noch genug zu tun und wir müssen, bevor wir richtig durchstarten können, noch die ein oder andere Hürde überwinden. Wir werden euch allerdings hier auf dem Blog und auf Instagram über unseren Ausbaufortschritt auf dem Laufenden halten. Des Weiteren planen wir hier auf unserer Website einen eigenen Bereich einzurichten, in welchem wir alle Informationen rund um den Ausbau zusammentragen werden.

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