European Mountain Summit
Abenteuer Rallye Fahrzeug

28. Februar 2021

Das perfekte Abenteuer Rallye Fahrzeug

Hier müssen wir euch leider enttäuschen, denn das perfekte Abenteuer Rallye Fahrzeug gibt es nicht. Es gibt aber Fahrzeuge, die sich besser eignen als andere. Sehr häufig anzutreffen ist zB der T3 oder T4 von VW oder der Mercedes W124. Teilnahmeberechtigt ist grundsätzlich jedes Fahrzeug, sofern es das Mindestalter einhält und über gültigen TÜV verfügt. Aber auch die zu fahrende Rallye spielt eine Rolle. Für den Baltic Sea Circle Winter Edition empfiehlt sich ein wintertaugliches Auto mit Allrad. Wohingegen bei der European5000 (oder anderen Rallyes, die im Winter stattfinden) auch ein Cabrio möglich ist. Wobei es auch Teilnehmer gibt, die im Winter mit dem Cabrio fahren. Hier kommt es natürlich auf das eigene Wohlbefinden an.

Es kann natürlich auch sein, dass ein reglementkonformes Fahrzeug bereits zur Verfügung steht, welches wunderbar als Abenteuer Rallye Fahrzeug verwendet werden kann. Dann muss natürlich nicht direkt ein neues angeschafft werden.

Hannelore E36 als Abenteuer Rallye Fahrzeug auf einem Alpenpass
Das Befahren eines Alpenpasses macht mit einem sportlichen Fahrzeug defintiv mehr Spaß mit einem untermotorisierten Familienkombi. Trotzdem ist es deshalb nicht unbedingt für eine Rallye geeignet

Die Abhängigkeit zwischen Rallye und Fahrzeug

Dass es sich empfiehlt im Winter mit einem wintertauglichen Fahrzeug zu fahren hatten wir schon erwähnt. Bei Rallyes durch die Wüste bietet sich ebenfalls ein allradgetriebenes Fahrzeug an. Es gibt aber noch eine weitere Komponenten.

Sollet ihr euch für eine Rallye entscheiden, bei der das Fahrzeug am Ende für einen guten Zweck veräußert wird, spielt das Zielland eine entscheidende Rolle.

Die Dust and Diesel fährt zweimal jährlich nach Mauretanien in Afrika. Bei dieser Rallye verbleibt das Abenteuer Rallye Fahrzeug im Zielland. In dem afrikanischen Land erzielen Fahrzeuge mit 4 zylindrigen Dieselmotoren die höchsten Verkaufserlöse. Große Diesel oder Benzinmotoren sind dort wenig gefragt. Auch Kombis zählen nicht zu den Lieblingsfahrzeugen der Mauretanier. Es empfiehlt sich also in jedem Fall zu recherchieren, welche Fahrzeuge im Zielland besonders gefragt sind. Außerdem sollten die Fahrzeuge im Vorfeld für den Einsatz in der Wüste noch entsprechend vorbereitet werden.

Auf der anderen Seite aber sind auch Teams schon mit einem alten Porsche den Baltic Sea Circle gefahren. Möglich ist dies allemal. Für uns steht der Batlic Sea Circle Winteredition auch noch auf dem Programm, allerdings gibt es in unserem Fuhrpark dafür aktuell kein passendes Fahrzeug. Wir würden an dieser Stelle wohl auch lieber auf ein SUV setzen 🙂

Die Auswahl des richtigen Fahrzeugs

Natürlich spielt die persönliche Vorliebe eine entscheidende Rolle. In den meisten Fällen muss ein passendes Abenteuer Rallye Fahrzeug erst noch beschafft werden. Für die Anschaffung solltet ihr euch unter anderem folgende Fragen stellen:

  • Soll es lieber ein sportliches oder komfortables Auto sein? Natürlich macht ein Porsche beim Befahren von Gebirgspässen mehr Spaß als ein Familienkombi. Dafür ist der Platz in einem Sportwagen deutlich begrenzter.
  • Möchte ich hin und wieder Offroadpassagen fahren? Insbesondere bei der Knights Of The Island als auch bei der European5000 gibt es laut Roadbook ausgewiesene Offroadstrecken, die natürlich nicht von jedem Fahrzeug befahren werden können. Bist du lieber das Straßenräuber oder der Abseitsfahrer?
  • Wie bekannt ist das Fahrzeug in den Ländern, in die ich fahre? Natürlich stellt sich die Frage was passiert, wenn du mit deinem Fahrzeug mal eine Panne hast. Hier hängt es stark vom Land ab, wie gut und schnell dir geholfen werden kann. Mit einem VW Bus oder einer Mercedes E-Klasse dürftest du hier recht wenig Probleme haben. Mit amerikanischen Musclecars sieht das vermutlich etwas anders (wobei insbesondere die Skandinavier sehr auf diese Fahrzeuge abfahren).
  • Dient das Fahrzeug für die Rallye gleichzeitig als Unterkunft? Muss es die Möglichkeit geben im Fahrzeug zu schlafen? Wobei hier möglicherweise auch ein Dachzelt die rettende Lösung sein kann.
  • Handschalter oder Automatik? Unsere Erfahrung sagt, dass in den unendlichen Weiten Skandinaviens eine Automatik sehr entspannt ist. Dagegen war die Automatik aus Ludwig bei befahren diverser Alpenpässe ein Graus.

Mercedes W124 – „Ludwig“

Da wir für unsere erste Abenteuer Rallye, den Baltic Sea Circle, noch kein passendes Fahrzeug hatten, haben wir uns folgende Eckdaten überlegt:

  • Budget bis 2500€ (damalige max. Grenze laut Veranstalter)
  • Möglichkeit im Fahrzeug schlafen zu können
  • langstreckentauglich
  • gute Ersatzteilverfügbarkeit (auch im europäischen Ausland)

Wir haben uns letztendlich für einen Mercedes W124 entschieden. Auch deshalb, weil ich (Chris) solch ein Fahrzeug ohnehin schon immer mal haben wollte. Mir war klar, dass ich das Fahrzeug auch nach der Rallye weiterhin behalten werde. Die ganze Geschichte zu unserem „Ludwig“ könnt >> hier << nachlesen. Der 124er ist ein sehr solides Auto und für diesen jedem Abenteuer auch bedinungslos empfehlen. Bis jetzt können wir nichts negatives zu diesem Fahrzeug berichten.

BMW E36 – „Hannelore“

Für unsere erste Saison GLP auf der Nordschleife haben wir uns Anfang 2020 einen E36 318TI aufgebaut. Insbesondere haben wir in diesem Fahrzeug ein Gewindefahrwerk eingebaut, welches eigentlich für die Rennstrecke gemacht ist. Trotzdem besitzt dieses Fahrwerk eine Straßenzulassung. Falls du noch nie ein Fahrzeug mit einem derartigen Fahrwerk gefahren bist, dann lass dir gesagt sein, dass es sehr viel Spaß macht. Das Fahrgefühl ist auf jeden Fall anders. In Kombination mit einem guten Reifen fährt sich unsere Hannelore wie ein großes Kart auf der Straße. Allerdings müssen wir an dieser Stelle auch sagen, dass das Auto durch das Fahrwerk deutlich tiefer auf der Straße liegt.

Also entschieden wir uns, unsere selbst definierte MountainSummit2020 mit unsere Hannelore zu fahren, da es doch sicherlich deutlich spaßiger sein würde mit diesem Fahrzeug die Alpenpässe hoch und runter zu fetzen als mit Ludwig. Auch deshalb, weil Ludwig nicht unbedingt für Alpenpässe gemacht ist.

Leider haben wir erst unterwegs realisiert, dass das Fahrzeug aufgrund des Fahrwerks und des zusätzlichen Gepäcks deutlich tiefer hängt, als wenn wir damit auf der Nordschleife unterwegs sind. Bei jeder größeren Bodenwelle haben wir den Unterboden auf der Straße schleifen gehört. Spätestens als wir durch die Dörfer Italiens gefahren sind, wussten wir, dass es keine gute Idee war. Einmal haben wir einen kompletten Kreisverkehr lahmgelegt, weil an dessen Ausfahrt ein Bumper war, der so groß war, dass wir mit unserem Auto nicht darüber fahren konnten und somit den nachfolgenden Verkehr blockiert haben.

Worauf muss ich beim Kauf meines Fahrzeuges achten?

Letztendlich unterscheidet sich der Kauf eines Abenteuer Rallye Fahrzeuges im Wesentlichen nicht vom Kauf eines normalen Gebrauchten. Typischerweise sind die Fahrzeuge für eine Abenteuer Rallye aber tendenziell etwas älter, weshalb ein genauerer Blick nicht schaden kann. Des Weiteren spielen natürlich die eigenenen Kenntnisse im Bereich KFZ Reperatur eine Rolle. Kann ich eventuell im Vorfeld selber die ein oder andere Reperatur durchführen?

Natürlich stellt sich die Frage, in welchem Zustand sich das Fahrzeug befindet. Möchte ich einfach nur einsteigen und losfahren, dann wird das Fahrzeug in einem entsprechenden Zustand teurer in der Anschaffung. Insbesondere bei älteren Fahrzeugen lässt sich aber auch viel in Eigenregie erledigen und so einiges an Kosten sparen. Möchtest du dein Auto dagegen nach der Abenteuer Rallye behalten, dann achtest du vermutlich bereits beim Kauf bereits auf gewissen Austattungsmerkmale. Damit kann die Suche mitunter auch schonmal etwas länger dauern.

Unseren Mercedes W124 – Ludwig haben wir mit ~330 000km für exakt 2500€ gekauft. Der Zustand während des Kaufs lässt sich als mittelmäßig bezeichnen. Dem Auto war anzusehen, dass es benutzt wurde und wenig pfleglich behandelt wurde. Auch wurde das Auto regelmäßig im Winter bewegt und hatte daher bereits die ein oder andere Roststelle. Immerhin gab es einen zweiten Satz Räder dazu.

Unser erstes Abenteuer Rallye Fahrzeug
Die Wahl für unser erstes Abenteuer Rallye Fahrzeugs fiel auf einen Mercedes W124

Während einer ersten Inspektion in einer freien Werkstatt fiel auf, dass eine der Umlenkrollen des Keilriemens derart schief stand, dass der Keilriemen vermutlich demnächst heruntergesprungen wäre. Also wurde diese Rolle umgehend ersetzt. Bei einem weiteren Service in einer Mercedes Werkstatt ernteten wir nur ungläubige Blicke, als wir erzählten, was wir mit dem Fahrzeug vorhaben. Der Meister der Werkstatt war stark am zweifeln, dass unser Ludwig die Tour um die Ostsee schaffen würde.

Tja, 3 Rallys und ~50 000km später fährt Ludwig immernoch und bringt uns zuverlässig von A nach B. Die gesamte Geschichte über unseren Ludwig könnt ihr übrigens auch >> hier << nachlesen.

Wo bekomme ich mein Abenteuer Rallye Fahrzeug her?

WIe bereits erwähnt handelt es sich bei deinem Abenteuer Rallye Fahrzeug auch nur um ein Auto. Dementsprechend sind die gängigen Fahrzeugbörsen deine erste Anlaufstelle:

Allerdings muss das Fahrzeug nicht zwangsläufig neu angeschafft werden. Vielleicht kennst du ja jemandem im Bekannten oder Verwandtenkreis, der ein passendes Fahrzeug besitzt und es dir verkaufen / ausleihen möchte?

Des Weiteren haben sich in der Vergangenheit diverse Facebookgruppen zu den einzelnen Rallyes gegründet. Dort finden sich auch des Öfteren Abenteuer Rallye erprobte Fahrzeuge. Es gab auch schon Fälle, bei denen der Vorbesitzer des Fahrzeuges mit den neuen Besitzern das Fahrzeug noch entsprechend für die Rallye vorbereitet hat.

Die Fahrzeugvorbereitung

Einen entscheidenden Teil der Abenteuer Rallye Vorbereitung nimmt natürlich die Vorbereitung des Fahrzeuges selber ein. Da sich die Fahrzeuge beim limitierten Rallyebudget meistens nicht im allerbesten Zustand befinden, sollten mindestens folgende Komponenten gecheckt und gegebenfalls ersetzt werden:

  • Ölstand (es geht ganz schön ins Geld, wenn man in Norwegen an der letzten Tankstelle vor dem Nordkap einen Liter Öl kaufen muss)
  • Bremsen
  • Radlager (der häufigste Fahrzeugausfall während einer Rallye)
  • Reifen (ihr fahrt möglicherweise schließlich mehrere tausend Kilometer)

Es empfiehlt sich außerdem, ein wenig Werkzeug sowie grundlegende Ersatzteile auf die Rallye mitzunehmen. Was wir an unserem Ludwig schon alles repariert habem könnt ihr in dem entsprechende über ihn nachlesen.

Reifenwechsel Mercedes
Bei der richtigen Vorbereitung bleibt euch der Reifenwechsel bei Temperaturen um den Gefrierpunkt möglicherweise erspart

Die Reifen

Der Reifen bietet die einzige Kontaktfläche zwischen Fahrzeug und untergrund ist deshalb nicht zu unterschätzen. Insbesondere bei einer Abenteuer Rallye können dir durchaus verschiedene Witterrungsbedinungen begegnen. Welchen Reifen du also aufziehst ist abhängig von deiner angestrebten Rallye. In den meisten Fällen ist vermutlich ein Allwetterreifen eine sehr gute Wahl. Für die Teilnahme am Baltic Sea Circle hatten wir einen solchen allerdings nicht zur Verfügung, weshalb wir die Tour komplett auf Winterreifen gefahren sind. Zwischen Polarkreis und Nordkap haben wir zwar viel Schnee gesehen, die Straßen waren aber immer frei.

Des Weiteren kann die Mitnahme eines oder zwei Ersatzreifens nicht schaden. Zwar hatten wir noch nie einen Reifenschaden, allerdings mussten wir während des Baltic Sea Circles die Reifen untereinander tauschen, da sich diese aufgrund einer verstellen Spur unterschiedlich abgefahren haben. Wir haben aber auch schon Teams getroffen, welche 4 Reifenschäden pro Tour hatten.

Während der European5000, welche Mitte September stattfindet, wurden wir in den Alpen von Schnee überrascht. Damit hatten wir allerdings nicht wirklich gerechnet und da wir ohnehin bis auf genau diese zwei Tage bei sommerlichen Temperaturen unterwegs sein würden, stand Ludwig komplett auf Sommerreifen. Wir hatten allerdings zwei Allwetterräder dabei, welche wir dann auf die Antriebsachse montieren konnten.

Für den Notfall

Natürlich kann auch bei der besten Vorbereitung immer etwas Unvorhergesehenes passieren. Dazu ist es zunächst wichtig zu wissen, wo sich in eurem Fahrzeug folgende Gegenstände befinden:

  • Warndreieck *
  • Verbandskasten *
  • Warnweste *
  • KFZ Lampen Set *
  • Abschlepphaken (bei manchen Fahrzeugen fest verbaut)
  • Feuerlöscher (in Russland scheint es Pflicht zu sein, dass jedes Fahrzeug einen Feuerlöscher mit hat. Wir wurden zwar daraufhin nicht kontrolliert, aber es kann ohnehin nicht schaden, einen dabei zu haben).

Achtet beim Packen eures Fahrzeuges auch darauf, dass diese Gegenstände zu jeder Zeit erreichbar sind. Schließlich wollt ihr im Falle einer Panne nicht erst das gesamte Fahrzeug ausräumen.

Des Weiteren haben wir immer folgende Gegenstände mit dabei:

** Es gibt natürlich deutlich kleiner Wagenheber, aber trotzdem haben wir diesen Wagenheber immer dabei. In Kombination mit einem Schlagschrauber * lassen sich so innerhalb von wenigen Minuten die Räder wechseln.

Je nach größe des Fahrzeuges (je größer und je mehr Platz, desto mehr kann man auch mitnehmen 🙂 ) lässt sich diese Liste natürlich auch beliebig erweitern. So hatten wir beispielsweise auch schon einen Schlagschrauber mit, was das Reifenwechseln natürlich erheblich vereinfacht. In Kombination mit einem vernünftigen Wagenheber ist das Fahrzeug mit wenigen Handgriffen von Sommer auf Winterverhältnisse umgerüstet (oder andersrum).

Insbesondere für größere Rallyes empfiehlt es sich außerdem ein paar Ersatzteile für das Fahrzeug mitzunehmen. Für den Baltic Sea Circle hatten wir ein Satz Ersatzbirnen (Licht, Bremse, Blinker), einen Satz Bremsbeläge sowei jeweils ein Radlagersatz für vorne und hinten dabei. Bis auf die ein oder andere Birne haben wir zum Glück noch nichts davon gebraucht, aber wir haben miterlebt, wie bei anderen Teams entweder kurz vom Nordkap oder im tiefsten Russland plötzlich das Radlager sein Dienst quittiert. Dann ist guter Rat teuer.

Zusatzausrüstung

Je nachdem für welches Fahrzeug und welche Rallye ihr euch entschieden habt, lohnt es sich auf jeden Fall in Zusatzausrüstung zu investieren. Insbesondere wollen wir an dieser Stelle zwei Komponenten ansprechen.

Dachträger

Solltest du bei der Vorbereitung merken, dass du in deinem Fahrzeug möglicherweise ein Platzproblem bekommst (vielleicht reist ihr ja nicht nur zu zweit), dann schau dich rechtzeitig nach einem passenden Dachträger + entsprechenden Dachkorb für deinFahrzeug um. Ein guter Anlaufpunkt hier ist auf jeden Fall ebay Kleinanzeigen. Mit Hilfe eines Dachträgers könnt ihr nämlich das Dach als zusäzliche Staufläche verwenden. Ein Korb lässt sich aber auch entsprechend durch eine Dachbox ersetzen. Diese hat natürlich den Vorteil, dass sie abgeschlossen werden kann und gleichzeitig der Inhalt vor Feuchtigkeit geschützt ist.

Des Weiteren ist ein Dachträger auch hervorragend geeignet um Reifen zu transportieren. Beim 124er ist die Ersatzradmulde nicht unter dem Auto sondern in der Seitenverkleidung des Kofferraums. Diese musste aber weichen, um dort das Bett unterbringen zu können. Anschließend sind die Ersatzreifen aufs Dach gewandert. Die Reifen können dann zB mit einem Spanngurt festgemacht werden.

Zusatzbeleuchtung

Als äußerst nützlich haben sich unserer Zusatzscheinwerfer herausgestellt. Sowohl bei Ludwig als auch bei Hannelore haben wir diese jeweils an den Dachträger angebracht und anschließend den An/Aus-Knopf dafür in den Innenraum gelegt. Beim Baltic Sea Circle kann man zwar drauf verzichten (im Sommer ist es am Nordkap 24/7 hell), aber spätestens bei der Winter Edition sind Zusatzscheinwerfer Pflicht (hier ist es dann entsprechend immer dunkel). Aber auch bei der European5000 bieten sich Zusatzscheinwerfer an. Wir sind mehrere Tage nach Einbruch der Dunkelheit noch über Pässe gefahren und die originalen Scheinwerfer eines 124er sind nicht sonderllich Lichtstark.

Gut zu erkennen sind die Zusatzscheinwerfer auf dem Dach, welche natürlich bei einem echten Abenteuer Rallye Fahrzeug nicht fehlen dürfen.

Bei unserem ersten Versuch für Ludwig haben wir auf Scheinwerfer* der Firma Hella gesetzt. Die Scheinwerfer an sich sind auch absolut super. Die Lichtausbeute ist gigantisch. Allerdings ist der Lichtkegel sehr in die Ferne ausgerichtet, d.h. man sieht kaum was neben der Straße passiert. Insbesondere in Kurven war das doch ein wenig nervig.

Für Hannelore haben wir dann auf zwei verschiedene LED Lightbars gesetzt. Und zwar eine große Lightbar* in der Mitte sowie zwei kleine Lightbars*, welche etwas nach links und rechts gedreht auch den Bereich neben dem Fahrzeug ausleuchten. Diese sind auch nicht so groß wie die Scheinwerfer und lassen das Auto dann nicht aussehen wie eine fahrende Micky Maus. Wobei es natürlich auch die Möglichkeit gibt Scheinwerfer vorne an der Stoßstange anzubringen.

Informiert euch aber unbedingt vor dem Einbau über die Vorschriften für zusätzliches Licht am Fahrzeug in Deutschland. Du darfst nämlich nicht einfach wild irgendwelches Licht anbauen.

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